Ich, Petra Kramer (Mutter von 3 Kindern) betrieb jahrelang in der Schweiz den „SugguS Chinderlade“, bis ich dann wieder in mein Heimatland, Deutschland zurück zog.

In Deutschland ging ich dann wieder in meinen Beruf als Informatikerin zurück. Ebenfalls habe ich meinem Partner geholfen sein Fitnessstudio aufzubauen und habe die letzten 4 Jahre dort als „Studiomutti“ fungiert, was mir großen Spaß macht, da ich die Begegnung mit anderen Menschen sehr schätze und genieße. Da mir aber etwas wie, soziales Angagement und eine „echte“ weitere Aufgabe fehlte und ich den Suggus Chinderladen immer gerne geführt und in den letzten Jahren sehr vermisst habe, bin ich zu dem Schluß gekommen den SugguS Chinderlade in Deutschland als SugguS Kinderladen wieder neu aufzubauen.

Hierbei stehen für mich einige Aspekte im Vordergrund:

  • Durch die Covid 19 Situation in unserem Land haben immer mehr Menschen, immer weniger Geld zur Verfügung (Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit etc…), was schnell dazu führen kann an allen „Ecken und Enden“ sparen zu müssen. Somit macht ein gut sortierten Kinder Second-Hand Laden durchaus Sinn.
  • Neben diesem sozialen Aspekt hat Second Hand in der Tat auch einige umweltschonende Aspekte. … Ein Kauf von Second Hand Mode ist zudem (in der Theorie) ein Kauf weniger von neuen Kleidungsstücken, die insbesondere in der Fast Fashion Industrie selten sozial und ökologisch nachhaltig produziert werden.
  • Secondhand Kleidung. Der Kauf von Seconhand Kleidung schont Ressourcen. Humane und ökologische Ressourcen. Ich behaupte, Secondhand Kleidung ist die nachhaltigste Möglichkeit Kleidung zu kaufen, weil keine neuen Ressourcen verbraucht werden.
  • Klar ist für viele Menschen der Verkauf auf Onlineportalen ein „gutes Geschäft“, es gibt aber doch viele Aspekte die gegen den Onlinehandel sprechen:
  1. Man kann die Ware nicht anfassen und prüfen
  2. durch den Versand, der meist mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, wird die Umwelt wieder belastet
  3. die Begegnung mit anderen Müttern und der echte Erfahrungsaustausch fehlt
  4. Diverse Zahlungsmöglichkeiten im Onlinehandel bergen doch ein gewisses Restrisiko
  5. Ein, zwei nette Stunden in der Spielecke für die Kinder und an der Kaffeetheke für die Mütter sind Online einfach nicht zu bekommen 🙂
  6. Sie haben viel weniger Arbeit mit dem Verkauf Ihrer Second-Hand Waren, denn Sie bringen uns die Sachen einfach ins Geschäft und der Rest der Arbeit liegt an uns: Preisauszeichnung, das Aufstellen, Sortieren oder Aufhängen, sowie das Präsentieren Ihrer Ware wird auch komplett von uns übernommen. Sie brauchen dann nur noch bei uns vorbei zu kommen um Ihr erzieltes Geld zu erhalten. Alles andere machen wir !
  • Second-Hand ist in der Regel unverpackt. Es muss weder eine neue Verpackung hergestellt werden noch entsteht durch die erneute Nutzung weiterer Müll. Mit dem Kauf aus zweiter Hand leisten Sie also einen guten Beitrag zur Abfallvermeidung. Und die kommt bekanntlich sogar noch vor der Abfallverwertung.
  • Natürlich kann man alles auf einem Flohmarkt oder auf einem der üblichen Auktionsportale wie eBay, Quoka oder eBay Kleinanzeigen verkaufen. Das ist oft mit viel Aufwand verbunden. Eine Alternative ist der gut sortierte Second-Hand Shop.

Es macht mir einfach sehr viel Spaß, den unterschiedlichsten Menschen zu begegnen, mal ein „Schwätzchen“ zu halten oder auch bei dem ein- oder anderen Problem zu helfen. 

Auch veranstalte ich immerwieder Bastelnachmittage für „die Kleinen“. Vorwiegend Themenbezogen: Muttertag, Weihnachten, Ostern etc….

Es wird im neuen SugguS Kinderladen einige Überraschungen für Sie geben. Ich freue mich schon sehr darauf, den SugguS Kinderladen wieder zu eröffnen. Helfen Sie mir dabei indem Sie mir Ihr Vertrauen schenken und mir Ihre Kleidung, Spielsachen, Kindermöbel etc… vorbei bringen.

Der SugguS Kinderladen wird dann ab März für alle Kunden bereit stehen.

Liebe Grüße

Petra Kramer